Schwarz-weiß-Fotografie eines Mannes, der vor Büchern steht, mit verschränkten Armen, lächelnd und in einem schwarzen Pullover.

Zur Person

Mein beruflicher Weg hat mich von der Geisteswissenschaft über die Pädagogik zur Psychoanalyse geführt. Nach meinem Studium an der Universität Wien bin ich heute als Lehrer an einer Sondererziehungsschule tätig, an der ich Kinder und Jugendliche mit sozial-emotionalen Problemlagen begleite.

Die Psychoanalyse beschäftigt mich bereits seit meinem Studium. Sie ist für mich zu einer Weise geworden, psychisches Erleben zu verstehen: als etwas, das nicht vollständig durchsichtig ist und dessen Sinn sich oft erst erschließt, wenn wir bereit sind, auch dem nachzugehen, was uns zunächst fremd, widersprüchlich oder unverständlich erscheint.

In der psychoanalytischen Arbeit geht es daher darum, dem eigenen Erleben aufmerksam zu folgen. Ängste, Wünsche, Enttäuschungen und Konflikte stehen dabei nicht für sich, sondern sind in die persönliche Geschichte und in die Beziehungen eines Menschen eingebettet. Nicht selten wiederholen wir in unserem Leben etwas, dessen Bedeutung uns zunächst verborgen bleibt. Im gemeinsamen Gespräch kann solchen Zusammenhängen nachgegangen werden.

Psychoanalyse bedeutet für mich, dem Unbewussten einen Raum zu geben, ohne vorschnell über das Gesagte hinwegzugehen. Wo bisher Selbstverständliches fragwürdig wird und bislang Unverstandenes zur Sprache kommen kann, entsteht die Möglichkeit, sich selbst und die eigenen Beziehungen auf eine andere Weise zu erfahren.

Das Propädeutikum meiner psychoanalytischen Ausbildung habe ich an der Wiener Psychoanalytischen Akademie absolviert. Derzeit befinde ich mich im Fachspezifikum beim Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse und vertiefe dort meine psychoanalytische Ausbildung und klinische Erfahrung.